Saatgut Radieschen Topsi Saat Geschwister BIO


Saatgut Radieschen Topsi Saat Geschwister BIO

Artikel-Nr.: 0582

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Radieschen sind bei Gartenfreunden sehr beliebt, denn man kann ihnen quasi beim Wachsen zusehen und bereits nach gut einem Monat ernten. Die belebende Frische, gepaart mit einer leichten Schärfe, krönt jeden sommerlichen Salat. Aber auch als anregendes Naschgemüse, mit einer Prise Salz, ist das Radieschen ein echter Leckerbissen. Ob als Lückenfüller im Garten oder als Hauptdarsteller im Balkonkasten, der Anbau ist unkompliziert und auch für ungeübte Gärtner geeignet.

Eigenschaften :

Pflanzeninformationen
Erntezeit Juli bis Oktober
Nährstoffbedarf Mittelzehrer
Botanischer Name Raphanus sativus var. sativus
Wuchshöhe 10-15cm
Lebenszyklus einjährig
Farbwelt Rot
Verwendung Sehr lecker in Salaten oder direkt vom Beet

Pflanzanleitung auf dem Umschlag

Radieschen brauchen zum Wachsen ausreichend Licht. Als ideal empfinden sie einen sonnigen oder halbschattigen Standort. Wind und Regen macht ihnen nichts aus, daher muss ihr Platz nicht sonderlich geschützt sein. Die Aussaat kann ab Mitte April erfolgen, ein Vorziehen auf der Fensterbank ist aufgrund der geringen Keimtemperatur und schnellen Reife nicht nötig. Die Samen gedeihen am besten in lockerer, dauerhaft feuchter Erde. Es sollte nicht zu dicht gesät werden, da sich sonst vor allem Blätter, aber keine Knollen bilden. Radieschen sind Schwachzehrer, deshalb nicht oder nur mäßig düngen.

Ausführliche Pflanzanleitung: Radieschen "Topsi"

Das Ziel jeder Gärtnerin aus Leidenschaft und jedes Hobbygärtners, die beziehungsweise der „Raphanus sativus“ anbaut, muss es sein, die Radieschen von oben zu betrachten. Und nicht von unten, wie die Redewendung das eigentlich vorsieht. Von oben sieht die Speicherknolle aus der Art des Garten-Rettichs ja auch hübscher aus, gerade wenn sie reif ist. Dann bekommt der Kreuzblütler eine schöne rote Färbung, die wunderbar mit dem satten Grün der Blätter kontrastiert – wobei einige Sorten auch Früchte tragen, die weiß oder gelblich sind. Wenn du Radieschen pur zu scharf findest, dann hilft es, sie zu salzen. Auch ein Butterbrot macht sich dazu hervorragend. Und wenn du etwas Würze im Salat verträgst, dann menge ihm einfach ein paar in Scheiben geschnittene Radieschen bei, bevor du ihn anmachst. Die Schärfe entsteht komischerweise erst dann, wenn du in die Knolle hineinbeißt, weil sich dadurch Glycoside des enthaltenen Senföls bilden. Klingt kompliziert? Nun gut. Ganz und gar nicht kompliziert ist hingegen der Anbau von Radieschen.

Kein hoher Platzbedarf und schnelle Ernte

Ein reifes Radieschen wartet auf seine ErnteAlles, was du brauchst, sind Temperaturen von mindestens fünf Grad, einen humosen und durchlässigen Boden sowie den richtigen Zeitpunkt für die Aussaat. Mitte März dürfte, je nach Temperatur, die Zeit gekommen sein; wenn du die Radieschen mit Folie abdeckst, geht’s auch ein wenig früher. Die goldene Regel lautet: die Radieschen-Samen nicht allzu dicht aneinandersetzen. Die einzelnen Saatkörner in etwa fünf Zentimeter Abstand, die einzelnen Pflanzreihen in zehn, ob im Blumenkasten oder im Beet. Denn die Knollen wollen Platz haben und bleiben klein, wenn sie in der Wachstumsphase mit den Nachbarn zusammenstoßen.

Die Körner gräbst du maximal einen Zentimeter tief ein und lässt die Erdschicht darüber locker. Die Erde solltest du feucht halten, und zwar von der Aussaat bis zur Ernte, gedüngt wird höchstens mit Kompost. Wenige Tage nach dem Setzen stoßen bereits erste Keimblätter durch die Erde. Wenn du das Erdreich weiter ordentlich gießt, Staunässe vermeidest und die Pflanzen ein paar Stunden Sonne am Tag abbekommen, kannst du die Radieschen schon nach vier bis sechs Wochen abernten. Der richtige Zeitpunkt dafür ist gekommen, wenn sie eine schöne rote Farbe haben und einen Durchmesser von höchstens fünf Zentimetern. Radieschen wachsen auch danach einfach weiter, aber das Problem ist, dass der Geschmack schwindet. Außerdem wird die Frucht ziemlich holzig.

Rasch aufessen!

Frisch geerntete Radieschen gehören zeitnah gegessen. Zwei, drei Tage im feuchten Tuch eingeschlagen halten sie sich vielleicht frisch, aber nur, wenn du die grünen Blätter direkt nach der Lese entfernst. Sonst werden innerhalb eines Tages erst die Blätter welk und später auch die Frucht. Sieht nicht aus und schmeckt auch nicht. Insgesamt ist sind Radieschen aber dankbar, und wenn du es richtig anstellst, dann kannst du praktisch von Mai bis Oktober ständig frischen Raphanus sativus ernten und verzehren.

Dafür musst du nichts weiter tun, als die soeben gelesene Prozedur alle paar Wochen nach dem Ernten zu wiederholen, ob im Beet oder im Blumenkasten. Oder du versuchst, sie zeitversetzt alle zwei Wochen zu pflanzen, wenn du genügend Platz hast – dann nämlich bist du die komplette warme Jahreszeit über mit dem Gemüse versorgt. Die kurze Zeitspanne, die Radieschen zum Reifen benötigen, lässt das Herz eines jeden Gärtners höher schlagen. Und auch, wenn du bei der Aussaat darauf achten musst, dass die Abstände zwischen den einzelnen Pflanzen groß genug sind, so brauchen Radieschen unterm Strich nicht besonders viel Platz.S

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